Schattentrapunto


Letztes Jahr zur Quiltnacht in Schkeuditz gab es mit Heike Rosenbaum einen Workshop „Schattentrapunto“.

Leider lag mein UFO fast ein Jahr in der Warteschleife, weil ich mich nicht an das Allover-Quilting heran gewagt habe.

Nach den Patchworktagen in Meiningen und dem Workshop bei Carol M. aus Texas hatte ich mittlerweile einige Übung im Allover-Quilten, sodass ich mich dazu aufgerafft habe mein Schattentrapunto zu vollenden.


Und ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden.

Mit dem Rand aus dem Farbverlaufstoff in Orange wirkt es richtig gut. Darauf bette ich ab jetzt mein müders Haupt in der Nacht.

Monster nähen

Monster nähen

Kiara will Geburtstag feiern im April mit ihren Freundinnen.
Sie wünscht sich etwas Besonderes von mir,
zusammen wollen wir kleine Kuschelmonster nähen.
Ob ich das machen würde mit ihnen?
Naa klar doch!

Also gibt es eine neue Herausforderung für mich.
Ich suche und finde im Internet eine Anleitung für Grundschüler, genau das Richtige für uns.
Drei Probemonster nähe ich, damit ich weiß, wie es gehen kann mit den quirligen jungen Damen.
Wir brauchen Fleecestoffe, Jeans oder andere dicke, griffige Stoffe, gut zu handhaben für Kinderhände.
Nadel, Faden, Kleber und Textilmalstifte.
Knöpfe, Bänder und kleine schöne Aufkleber zum Verschönern.
Nun warten drei kuschelige Monster auf ihren großen Auftritt zur Geburtstagsparty.

 

UFO´s aufarbeiten

Ich arbeite UFO’s auf in Vorbereitung auf meine Ausstellung ab 8.Dezember in der Weiberwirtschaft in Halle.
Mein Hundertwasser-Quilt ist nun komplett mit Binding & Tunnel und „Parkwächterhäuschen“.

Auch die „Wetterdecke – August“ ist so ein unfertiges Objekt, das ich unbedingt bis zur Ausstellung vollenden will.

Des weiteren habe ich den Wollequilt endlich mit der Hand versäubert. Ihn möchte ich auch für die Ausstellung haben.


„Hundertwasserbild – Park“

Am 24. + 25. August 2017 war ich im Handarbeitshaus Gröbern zu dem Workshop „Hundertwasserbild – Park“.

Ein Kurs voller Nähtechniken, Ideen, Tipps und Tricks mit Ingrid Walter-Laue. Das Bild „Park“ des Malers Friedensreich Hundertwasser diente uns als Inspiration.

Zunächst machten wir einen groben Entwurf von unserem Bild. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, das die einzelen Teil später auch ohne Y-Nähte aneinander zunähen sind. Im zweiten Schritt was es demzufolge nötig den Entwurf entsprechend zu überarbeiten bzw. zu vereinfachen.


Mich hatte vor allem das Erlernen der Schablonentechnik interessiert.

Dazu benötigt man Freezerpaper, auf dem der Entwurf aufgezeichnet wird.


In den zwei Tagen Workshop haben wir leider nicht sehr viel geschafft, trotz intensiven Arbeiten. Ich hatte gerade mal das Herzstück des Parkes halbwegs zusammengenäht und eine Baumkrone aus mehreren Schichten Stoff genäht. Mittels Ausschneidtechnik kann man die einzelnen Stoffe hervorschauen lassen. Eine schöne Wirkung.

Es wartete also noch sehr viel Arbeit auf mich. Dafür habe ich die letzte August-Woche intensiv genutzt.

Die vierundvierzig kleinen Knöpfe habe ich dann beim Besuch meiner Schwester in Rostock angenäht.

Workshop bei Pia Welsch

Die Workshop-Tage mit Pia Welsch am 5. + 6. April im Stoffekontor Leipzig waren angefüllt mit kreativem Arbeiten. Wir haben möglichst viel Wissen rund um das „Freie Schneiden“ aufgesaugt und jede Menge Tipps und Tricks für das Patchen und Quilten mitgenommen. Ich habe so viel gelernt und werde nun Stück für Stück das Gelernte verinnerlichen, vertiefen und umsetzen bzw. in meine Arbeiten einfließen lassen.

Nachdem jede Kursteilnehmerin ihre Stoffauswahl getroffen hatte, sprach Pia ein paar einführende Worte zum Freien Arbeiten an sich. Prägnant: Freies Arbeiten hat nichts mit Stoffsparen zu tun. Es wird viel weg geschnitten, da ohne Nahtzugabe und Schablonen gearbeitet wird.

Dann ging es gleich richtig los mit dem Freien Schneiden und Nähen von Bullseyes. Der nächste Schritt: die Bullseyes besticken, und die Tipps von Pia dabei immer im Auge. Welches Garn eignet sich am besten zum Nähen, und welches für´s Sticken? Stickvlies verwenden! Wie sehen die Zierstiche aus, wenn die Fadenspannung richtig eingestellt ist?

Der folgende Block war auch nicht viel einfacher. Vier unterschiedliche Stoffquadrate genau übereinander legen und ein V frei Hand schneiden, zusammennähen und die gleiche Prozedur noch einmal, nur den Block drehen. Zu guter Letzt wurde der Block zweimal halbiert, die geschnittenen Teile so getauscht, dass auf jeden Fall in der Mitte alle 4 Farben vorhanden sind. Bei dem Tauschgeschäft hatte ich mich völlig „verheddert“, sodass ich nur mit Pias Hilfe das Chaos entwirren konnte.

Weiter ging es mit einem Stück Stoff 15 x 60 cm, in das kreuz und quer Streifen eingenäht wurden. Diese haben wir mit allerlei Zierstichen verschönert.

Viertens: zwei Streifen von ca. 12 x 50 cm, diese übereinander legen und Dreiecke schneiden. Die Dreiecke austauschen und alles wieder zusammen nähen.

Jetzt hatten wir die Grundlage um mit unserer Komposition loszulegen. Wie ordne ich die einzelnen Teile an. Von welchen nähe ich noch mehr, wie bringe ich Ruhe bzw. Bewegung in meinen Quilt, von welcher Farbe brauche ich mehr oder welche nehme ich doch lieber wieder raus. Pia: „Macht doch was ihr wollt.“


Bildungstage in der Künstlerkolonie

Am 15. und 16. März haben wir zusammen mit den Schülern der 7. Klassen des Gymnasiums „Christian Wolff“ aus Halle-Neustadt in der Künstlerkolonie 6 verschiedene Workshops veranstaltet. Thema der Bildungstage war die Ökologie und Wiederverwertung von Materialien unter dem Motto „Nimm mich, gib mich, tausch mich“. Alle Workshops hatten das Ziel an einem schön gedeckten Tisch zusammen zu kommen.

Für meinen Workshop brachten die Schüler einen großen Berg gebrauchter Textilien mit. Aus diesem durften sie nach Herzenslust ihre Lieblingsstoffe aussuchen, mit denen wir dann ein kleines Deckchen für den Tisch genäht haben.


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Zunächst wurden 9 Quadrate zugeschnitten aus denen dann das Muster gelegt wurde-

Jetzt wurde doch noch so mancher Stoff ausgetauscht, weil zu langweilig oder  ein schönerer entdeckt wurde.

Nun ging es an die Nähmaschine damit die Reihen zusammengenäht werden konnten, und diese daraufhin zu Reihen.

 

20160315_145533_resizedFür viele Schüler war es das erste Mal, dass sie an einer Nähmaschine saßen.

Mit mehr oder weniger Geschick und Zutrauen bewältigten alle diese Herausforderung.

Für die Rückseite einen passenden Stoff auswählen, einmal ringsherum genäht und eine Wendeöffnung lassen.

Der Umgang mit der Maschine war gar nicht so einfach, aber mit Geduld und Übung ging es zum Schluß recht gut.

Spontan wurde auch schon mal aus dem Stück ein Kissen anstelle eines Deckchen. Auch gut, Hauptsache es hat Spaß gemacht und zu Recht können die Schüler stolz über ihr eigene Werk sein.

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