Schattentrapunto


Letztes Jahr zur Quiltnacht in Schkeuditz gab es mit Heike Rosenbaum einen Workshop „Schattentrapunto“.

Leider lag mein UFO fast ein Jahr in der Warteschleife, weil ich mich nicht an das Allover-Quilting heran gewagt habe.

Nach den Patchworktagen in Meiningen und dem Workshop bei Carol M. aus Texas hatte ich mittlerweile einige Übung im Allover-Quilten, sodass ich mich dazu aufgerafft habe mein Schattentrapunto zu vollenden.


Und ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden.

Mit dem Rand aus dem Farbverlaufstoff in Orange wirkt es richtig gut. Darauf bette ich ab jetzt mein müders Haupt in der Nacht.

Fächertasche II

Sie ist zwar sehr aufwendig, aber es hat mich doch noch einmal gereizt sie zu nähen.

Mit stückweise youtube-Video anschauen und nacharbeiten habe ich es in zwei Tagen vollbracht.

Ich habe einen kunterbunten, farbenfrohen Stoff gewählt, der so richtig gute Laune macht immer wenn ich die Tasche sehe. Sie wird nun meine Workshoptasche, mit den vielen Fächern  bin ich dann gut sortiert unterwegs.

 



 

Sonnenhüte


 

 


 

 

Nachdem ich den Quilt „Sunflowers and Crysal“ aus dem Workshop mit Carol Morrissey glücklich fertiggestellt hatte, musste ich gleich meine nächste Idee in Angriff nehmen.

Ich hatte mir bei ihr die Applikationsvorlagen für die Postkarten mit Wildflowers gekauft. Diese schönen Blumenvorlagen, die in Texas wohl wild wachsen und bei mir im Garten auch blühen (allerdings mit liebevoller Pflege) hatten es mir angetan. Postkarten hatte ich aber nicht im Sinn.

Zunächst war die Idee einen bunten Blumenstrauss zu gestalten. Aber wie das immer so ist, während des Ausschneidens und Platzierens der Blüten entschloss ich mich ersteinmal nur einen Blumenstrauss aus gelben Sonnenhüten zu arbeiten.

Ich habe mich wieder fleißig im Allover-Quilten geübt, langsam wird es. auf jeden Fall dieses Quiltmuster bekomme ich mittlerweile recht gleichmäßig hin.

Der Batikstoff der Blumenvase hat einen goldenen Schimmer, das gefällt mir sehr gut. Auch habe ich für die Vase und das heruntergefallene Blütenblatt etwas Schatten plaziert.

Das nächste Projekt schwirrt mir schon im Kopf herum. Rote Sonnenhüte werden es dann und vielleicht probiere ich mich an ein paar Reflektionen auf der Vase.

Löwenzahn im Fenster

Manchmal muss man nur mal mit anderen reden um auf neue Ideen zu kommen und diese dann auch gleich mal ausprobieren.

Wie präsentiere ich meine textilen Kunstwerke? Das ist für mich immer wieder ein Thema.

Auf einen zarten Gardinenstoff genäht wirkt der Löwenzahn besonders reizvoll . Es gefiel mir gleich auf Anhieb.

Dieses gute Stück hat auch gleich eine Kundin beim nächsten Atelierbesuch mitgenommen. Also kann ich gleich mal ein Neues anfertigen. Es freut mich sehr, wenn meine Arbeiten in die Welt hinaus gehen, das motiviert weiter zu arbeiten.

 

Textile Arbeiten vollenden

Ich habe schon vieles ausprobiert und bisher nicht das Richtige für mich gefunden, wie ich eine textile Arbeit vollende, damit sie auch gut präsentiert werden kann.

Im März war endlich mal wieder ein Treffen mit der Kreativgruppe in Leipzig Grünau. Dort habe ich schon viele gute Tipps für meine Arbeiten bekommen.

Margitta zeigte mir wie sie in der Gruppe im Grassi-Museum, ihre textilen Bilder  präsentieren sollen für die Ausstellung. Das Bild wird auf eine Pappe oder ähnliches gespannt. Sie zieht Fäden auf der Rückseite kreuz und quer zum Spannen. Ich habe es vorsichtig mit Textilkleber auf der Rückseite probiert und bin mit dem ersten Ergebnis sehr zufrieden.

Baum-Quilt

 

Mein Februar Thema für das Gildeprojekt „Tauschen und Staunen“  ist „Der Baum“.

Der erste Block inspiriert durch die „Patchwork Professionell“ 2022 der Beitrag über Winterbäume, die Technik hat mir sofort gefallen, sodass ich sie für mein Thema „Baum“ unbedingt ausprobieren will.  Am Anfang war mir noch nicht klar, das meine Bäume Frühlingsbäume werden, und ich mich mit dem freien Maschinensticken wieder auseinander setzten musste, um das frisch ausgetriebene Grün der Bäume darzustellen.

 

So habe ich zunächst ein Probestück genäht, an dem ich verschiedene Zierstiche bzw. Möglichkeiten das Grün zu sticken ausprobieren kann.

Obwohl ich mit dem Januarquilt sehr früh fertig war und dann auch gleich mein Februarthema bekam, habe ich den Quilt zwei Tage zu spät abgegeben. Im Februar waren 2 Wochen Ferien und die Enkel einige Tage bei uns, sodass ich in dieser Zeit keine Muse hatte an der Nähmaschine zu arbeiten. Man muss halt Prioritäten setzten, und wenn die Enkel da sind, spielen sie ersteinmal die erste Geige.
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