Tanz der Fische


 

Annett möchte gern einige meiner Fischbildchen für ihr Badezimmer haben.

Also habe ich mich an die Arbeit gemacht. Zunächst stand wieder die schwere Entscheidung bezüglich der Größe der einzelnen Bilder an, nicht zu groß und vier sollen es werden.

Ich habe mich für das Format 15 x 15 cm, eventuell noch ein kleiner Rand. Mal sehn.

 

Zusammen haben wir uns meine „Unterwasserwelt“ aus der 30TageArtChallenge angesehen, und die Motive ausgewählt, die ich noch einmal arbeiten könnte.

So sind die roten Fische mit dem Netz und die Zeitungsjungs noch einmal entstanden. Den Tanz der Fische habe ich aus dem Stickbild adaptiert, jetzt als Applikation mit Maschinenstickerei, auch mit Textilfarbe habe ich gearbeitet

Auch das Bild mit dem Korallenriff wollte ich gern nocheinmal arbeiten. Diesmal ist es in Grün gehalten, wieder mit vielen Perlen und drei Fischlein Rotauge.

Die Fische schwimmen wieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gespräche mit Besuchern und anderen Künstlern auf dem Kunst- und Designmarkt „sichtbar“ im September haben mir neue Energie und Lust auf das kreative Arbeiten gegeben. Durch die lange Coronazeit ohne Kontakte war ich etwas demotiviert und habe lange kaum kreativ textilkünstlerisch gearbeitet. Lieber bin in meinen Garten gegangen und habe dort gebuddelt, geplant und mich an der Natur erfreut.


Also habe ich wieder angegangen mit meinem Fischmotiv zu spielen.

Diese Fische sind aus einem Stoff, den ich schon für den Quilt meines jüngsten Sohnes vor über 15 Jahren verwendet habe, wenn ich sie sehen denke ich immer an diese Arbeit.

Auch mit dem japanischen Teepapier wollte ich wieder experimentieren, und so sind die Goldfische entstanden.

Die Bildchen sind ca. 24 x 24 cm, und was daraus mal werden wird, weiss ich noch nicht.

Unterwasserwelt I


Im Laufe der Challenge kristallisierte sich heraus, dass ich die neun Stickbilder auf dunkelblauen Baumwollstoff zu einem separaten Quilt zusammenstellen werde.

Das war das erste Bild und daraus entwickelten sich nach und nach die Ideen für die weiteren Bilder.


Der Anfang der Farbe. Die Idee mit den Knutschfischen habe ich bei meiner Schwester abgeguckt und daraus meine eigene Interpretation gemacht.

Fische im Netz

Da ich mir für die 30 Tage Art Challenge vorgenommen hatte mit  vielen verschiedenen Materialen zusammen mit Stoff zu experimentieren, inspizierte ich die Dinge des täglichen Lebens mit ganz anderen Augen.
Dabei fielen mir diverse Netze beim Auspacken des Lebensmittel-Einkaufes ins Auge., so zum Beispiel für Mandarinen, für Zwiebeln oder auch für Kartoffeln.

Gold & Silber


Auf der Suche nach neuen, interessanten Materialien, die ich zusammen mit Stoff verarbeiten kann inspizierte ich die Gegenstände des alltäglichen Lebens und sah sie nun mit einem ganz anderen Blick. 

So befand ich zum Beispiel die Kaffeetüte für geeignet, daraus Fische zuzuschneiden und auf mein Jeansquadrat aufzunähen. Was auch recht gut gelang, weil die Silberfolie der Kaffeetüte schön stabil ist.

Als Nächstes fiel mir Schokoladenpapier in die Hände, leider war es sehr dünn und hat sehr gelitten beim Aufnähen. Das Ergebnis gefiel mir nicht. Aber der Tipp von Heidi Drahota, einer Teilnehmerin der Challenge, es mit Gelmedium stabiler zu machen, hat mir weiterbracht.

Im Bild unten rechts habe ich Goldpapier verwendet. Es liess sich unkomplizierter schneiden, aufkleben und aufnähen. 

#30tageartchallenge

 


In der Patchwork Professionell 1/2019 war ein sehr interessanter Beitrag über die 100TageChallenge, die Marianne Körner über Winterbäume gemacht hat.

Ich habe leider etwas gezögert bei der Anmeldung zur der angebotenen 30 Tage Challenge mit Marianne Körner, daher war ich in der zweiten Gruppe mit dabei, die allerdings nicht die Möglichkeit zur Ausstellung in Karlsruhe geboten bekam.  Aber ich bin voller Spannung, was mir die Challenge bringen wird.


Hier meine ersten kleinen Kunstwerke. Mein Ziel ist verschiedene Techniken in der Textilgestaltung auszuprobieren und mich so mit Mixed Media vertraut zu machen.