Textile Arbeiten vollenden

Ich habe schon vieles ausprobiert und bisher nicht das Richtige für mich gefunden, wie ich eine textile Arbeit vollende, damit sie auch gut präsentiert werden kann.

Im März war endlich mal wieder ein Treffen mit der Kreativgruppe in Leipzig Grünau. Dort habe ich schon viele gute Tipps für meine Arbeiten bekommen.

Margitta zeigte mir wie sie in der Gruppe im Grassi-Museum, ihre textilen Bilder  präsentieren sollen für die Ausstellung. Das Bild wird auf eine Pappe oder ähnliches gespannt. Sie zieht Fäden auf der Rückseite kreuz und quer zum Spannen. Ich habe es vorsichtig mit Textilkleber auf der Rückseite probiert und bin mit dem ersten Ergebnis sehr zufrieden.

Tanz der Fische


 

Annett möchte gern einige meiner Fischbildchen für ihr Badezimmer haben.

Also habe ich mich an die Arbeit gemacht. Zunächst stand wieder die schwere Entscheidung bezüglich der Größe der einzelnen Bilder an, nicht zu groß und vier sollen es werden.

Ich habe mich für das Format 15 x 15 cm, eventuell noch ein kleiner Rand. Mal sehn.

 

Zusammen haben wir uns meine „Unterwasserwelt“ aus der 30TageArtChallenge angesehen, und die Motive ausgewählt, die ich noch einmal arbeiten könnte.

So sind die roten Fische mit dem Netz und die Zeitungsjungs noch einmal entstanden. Den Tanz der Fische habe ich aus dem Stickbild adaptiert, jetzt als Applikation mit Maschinenstickerei, auch mit Textilfarbe habe ich gearbeitet

Auch das Bild mit dem Korallenriff wollte ich gern nocheinmal arbeiten. Diesmal ist es in Grün gehalten, wieder mit vielen Perlen und drei Fischlein Rotauge.

Die goldenen Zwanziger

Für den Monat Januar bekam ich im Gildeprojekt „Tauschen und Staunen“ das Thema „Die goldenen Zwanziger – ich tanze mit Fräulein Dolly Swing“.

Schnell hatte ich die Idee die Bilder aus dem Panel „Blissful moments“ zu verwenden. Dazu den schönen goldenen Kringelstoff und einen leicht gemusterten gelben Batikstoff.

Die freigeschnittenen Blöcke mit den wirbelden Räder bringen die Bewegung und den Tanz zum Ausdruck.

Musik liegt in der Luft heißen die zwei Blöcke mit den applizierten Noten.

Für mich insgesamt ein stimmiges Bild, das Tanz, Freude und die goldene Zwanziger versinnbildlicht.


Zwischen Himmel und Erde

Das Thema „Klimawandel“ konnte nicht weitergeführt werden wegen Krankheit.

So beschlossen die Moderatoren meinen Quilt in das Thema „Zwischen Himmel und Erde“ zu überführen.

Aber das ging für mich nicht.

Der Quilt war fix und fertig, das Label konnte nicht so einfach geändert werden.

Das hätte für mich erheblichen Aufwand bedeutet, und außerdem würde ich für „Zwischen Himmel und Erde“ ganz andere Farben wählen.

 


Also habe ich beschlossen einen neuen Quilt zu nähen.

# gepatchter Hintergrund

# applizierte Blüten und Blätter und Schmetterlinge

# Strahlkraft der Blüten mit Kreisen hervorgehoben

# Zierstiche für die Sonnenstrahlen

Blumenwiese

Mein Thema für das Gildeprojekt „Tauschen und Stauen“ ist „Blumenwiese“.

Der Hintergedanke ist darin kann ich wunderbar meinen Löwenzahn unterbringen. Mal sehn ob mir das auch bei den folgenden Themen gelingt, die mir dann Monat für Monat weitergereicht werden.



Auch die gestickten Sonnenstrahlen dürfen natürlich nicht fehlen.

Auf dem gepatchten Hintergrund wachsen zwei prächtige Löwenzahnpflanzen.

Blüten und Blätter sind appliziert und frei mit der Maschine bestickt. 

Das wars, ich denke die Farbwahl des Hintergrundes hat genug Wirkung.

Die Fische schwimmen wieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gespräche mit Besuchern und anderen Künstlern auf dem Kunst- und Designmarkt „sichtbar“ im September haben mir neue Energie und Lust auf das kreative Arbeiten gegeben. Durch die lange Coronazeit ohne Kontakte war ich etwas demotiviert und habe lange kaum kreativ textilkünstlerisch gearbeitet. Lieber bin in meinen Garten gegangen und habe dort gebuddelt, geplant und mich an der Natur erfreut.


Also habe ich wieder angegangen mit meinem Fischmotiv zu spielen.

Diese Fische sind aus einem Stoff, den ich schon für den Quilt meines jüngsten Sohnes vor über 15 Jahren verwendet habe, wenn ich sie sehen denke ich immer an diese Arbeit.

Auch mit dem japanischen Teepapier wollte ich wieder experimentieren, und so sind die Goldfische entstanden.

Die Bildchen sind ca. 24 x 24 cm, und was daraus mal werden wird, weiss ich noch nicht.