Gegensatz und Harmonie

Anfang 2021 nahm ich an der Ausschreibung der Patchworkgilde zum Thema „Feuer und Wasser“ teil. Dazu gab es einen Stoffbrief mit Westfalen Stoffen und gelbes Stickgarn. Beides passt so gar nicht zum Thema, also war erst einmal Kopfzerbrechen angesagt.

Ich habe dann das Denken um die Ecke gewählt, also das Thema als Gegensätze, Widersprüche bzw. Metapher interpretiert. Damit war ich schon mal ein ganzes Stück weiter.

Zu den Stoffen aus dem Stoffbrief, ein Webstoff in zarten Grüntönen mit Marienkäfer, ein weisser Stoff mit roten und pinken Linien und eine roten Stoff mit pinken Punkten habe ich einen zarten  und einen dunkel grünen Unistoff hinzugenommen.

 


Die Gegensätze habe ich durch die Farben, die Formen und im Hell-Dunkel-Kontrast dargtellt.

Ich habe die einzelnen Blöcke und Abschnitte solange an der Pinwand hin – und hergeschoben bis ich ein für mich harmonisches Gesamtbild erreicht hatte.

Corona bedingt konnte der Quilt erst im April versendet werden als wie ursprünglich geplant im Februar.

Frühlingsbild

Im Januar hatte ich mit diesem Frühlingsbild begonnen. Zunächst habe ich in der Technik des Freien Schneidens  Stoffreste in den zarten Farbentönen von Blau, Grün und Weiss zusammengenäht. Die Hintergrundfarben sollen die frostige Stimmung Anfang des Jahres widerspiegeln, eventuell kann man da ja auch mal mit Schnee rechnen. Unregelmäßige Blockhäuser geben dem Hintergrund Struktur.

Die Arbeit blieb dann eine Weile liegen, da ich mich ersteinmal voll und ganz der 30tageartchallenge mit Marianne widmen wollte.


Danach nun ging es weiter. Mittlerweile hatte ich entdeckt, das mir das Vorzeichnen mit Textilmalfarbe Spaß macht. 

In Vorbereitung auf den Online-Kurs Design in Serie habe ich Fotos von Frühblühern gesammelt, einen Fotorundgang durch meinen Garten gemacht und mir ein Sträußchen Schneeglöckchen gepflückt.

Ich habe immer wieder die einzelnen Motive skizziert und sozusagen üben, üben, üben auf meine Fahnen geschrieben.
Nun traute mich auch die Frühjahrsblüher auf meinen Hintergrund zu skizzieren. Die Zeichnungen habe ich mit Seidenstickgarn ausgestickt. Das Seidenstickgarn ist ein Geschenk von der Mutter einer lieben Stammkundin.

UFO´s aufarbeiten

Ich arbeite UFO’s auf in Vorbereitung auf meine Ausstellung ab 8.Dezember in der Weiberwirtschaft in Halle.
Mein Hundertwasser-Quilt ist nun komplett mit Binding & Tunnel und „Parkwächterhäuschen“.

Auch die „Wetterdecke – August“ ist so ein unfertiges Objekt, das ich unbedingt bis zur Ausstellung vollenden will.

Des weiteren habe ich den Wollequilt endlich mit der Hand versäubert. Ihn möchte ich auch für die Ausstellung haben.


„Hundertwasserbild – Park“

Am 24. + 25. August 2017 war ich im Handarbeitshaus Gröbern zu dem Workshop „Hundertwasserbild – Park“.

Ein Kurs voller Nähtechniken, Ideen, Tipps und Tricks mit Ingrid Walter-Laue. Das Bild „Park“ des Malers Friedensreich Hundertwasser diente uns als Inspiration.

Zunächst machten wir einen groben Entwurf von unserem Bild. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, das die einzelen Teil später auch ohne Y-Nähte aneinander zunähen sind. Im zweiten Schritt was es demzufolge nötig den Entwurf entsprechend zu überarbeiten bzw. zu vereinfachen.


Mich hatte vor allem das Erlernen der Schablonentechnik interessiert.

Dazu benötigt man Freezerpaper, auf dem der Entwurf aufgezeichnet wird.


In den zwei Tagen Workshop haben wir leider nicht sehr viel geschafft, trotz intensiven Arbeiten. Ich hatte gerade mal das Herzstück des Parkes halbwegs zusammengenäht und eine Baumkrone aus mehreren Schichten Stoff genäht. Mittels Ausschneidtechnik kann man die einzelnen Stoffe hervorschauen lassen. Eine schöne Wirkung.

Es wartete also noch sehr viel Arbeit auf mich. Dafür habe ich die letzte August-Woche intensiv genutzt.

Die vierundvierzig kleinen Knöpfe habe ich dann beim Besuch meiner Schwester in Rostock angenäht.

Sonnenblumen – Quilt

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Vor dem Urlaub habe ich noch das Top des Sonnenblumen – Quilts fertig gestellt. Im Rand erscheint nun doch kein Kornblumenblau und auch nur ganz wenig von den roten Mohnblumen. Ich habe mich dann doch dafür entschieden, dass weniger mehr ist, und den Rand hauptsächlich in Grüntönen gehalten.


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Ich habe verschiedene Zierstiche ausprobiert, und dabei auch verschiedene Garnqualitäten. Es war eine gute Übung für mich um einmal die Wirkung der unterschiedlichen Garne zu sehen und vor allem auch, wie sie sich beim Nähen verhalten.

Der Quilt hat eine Fütterung mit einem Vlies und eine Rückseite aus Baumwolle. Jetzt will ich noch die bullseyes mit der Hand quilten. Eine sehr entspannende Arbeit für die ich mir gern die Zeit nehme.