Sonnenhüte


 

 


 

 

Nachdem ich den Quilt „Sunflowers and Crysal“ aus dem Workshop mit Carol Morrissey glücklich fertiggestellt hatte, musste ich gleich meine nächste Idee in Angriff nehmen.

Ich hatte mir bei ihr die Applikationsvorlagen für die Postkarten mit Wildflowers gekauft. Diese schönen Blumenvorlagen, die in Texas wohl wild wachsen und bei mir im Garten auch blühen (allerdings mit liebevoller Pflege) hatten es mir angetan. Postkarten hatte ich aber nicht im Sinn.

Zunächst war die Idee einen bunten Blumenstrauss zu gestalten. Aber wie das immer so ist, während des Ausschneidens und Platzierens der Blüten entschloss ich mich ersteinmal nur einen Blumenstrauss aus gelben Sonnenhüten zu arbeiten.

Ich habe mich wieder fleißig im Allover-Quilten geübt, langsam wird es. auf jeden Fall dieses Quiltmuster bekomme ich mittlerweile recht gleichmäßig hin.

Der Batikstoff der Blumenvase hat einen goldenen Schimmer, das gefällt mir sehr gut. Auch habe ich für die Vase und das heruntergefallene Blütenblatt etwas Schatten plaziert.

Das nächste Projekt schwirrt mir schon im Kopf herum. Rote Sonnenhüte werden es dann und vielleicht probiere ich mich an ein paar Reflektionen auf der Vase.

Löwenzahn im Fenster

Manchmal muss man nur mal mit anderen reden um auf neue Ideen zu kommen und diese dann auch gleich mal ausprobieren.

Wie präsentiere ich meine textilen Kunstwerke? Das ist für mich immer wieder ein Thema.

Auf einen zarten Gardinenstoff genäht wirkt der Löwenzahn besonders reizvoll . Es gefiel mir gleich auf Anhieb.

Dieses gute Stück hat auch gleich eine Kundin beim nächsten Atelierbesuch mitgenommen. Also kann ich gleich mal ein Neues anfertigen. Es freut mich sehr, wenn meine Arbeiten in die Welt hinaus gehen, das motiviert weiter zu arbeiten.

„Sonnenblumen & Glasvase“

 


Den Workshop mit Carol Morrissey bei den Patchworktagen in Meiningen habe ich mir gegönnt.

Carol sprach englisch, Barbara Lange übersetzte, das funktionierte wunderbar. Wir haben wie die  Bienchen gearbeitet. Zunächst wurde die Kristallvase mit ihren Reflektionen erarbeitet. Dazu haben wir 47 Teile auf Applikationsvliese gezeichnet, dann nach Farben sortiert, aufgebügelt und wieder ausgeschnitten. Anschießend wurden die einzelnen Teile positioniert. Eine Sysiphus-Arbeit. Solange man die Arbeit dicht vor der Nase hatte konnte man nicht die tolle Wirkung der applizierten Teile erkennen. Ein Schritt zurücktreten und das große Stauen war überall zu hören.

Um 16 Uhr hatte ich gerade mal die Kristallvase und die Stiele appliziert, und war geschafft.  Nach dem Wochenende ging es zu Hause weiter, am Dienstagabend waren alle Blüten und Blätter platziert. Nach dem Workshop habe ich noch eine volle Woche intensiv an dem Quilt gearbeitet.

Mein erstes Allover-Quilting, ich bin so stolz.